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Wetteraukreis:

Pressemeldung vom 14. Dezember 2016, 16:43 Uhr

„Zur aktiven Beteiligung aller Sportvereine an den Fragen des Sports im Wetteraukreis, vor allem zur Förderung des Jugendsports, wird im Wetteraukreis ein Sportbeirat gebildet“, so heißt es in § 1 der Satzung über die Bildung eines Sportbeirates, die genau vor zehn Jahren in Kraft getreten ist. Jetzt hat sich der neue Sportbeirat konstituiert, Erster Vorsitzender ist Sportkreisvorsitzender Jörg Wulf, sein Stellvertreter ist Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jan Weckler.

Es ist eine gute Verbindung, dass mit dem Sportkreisvorsitzenden der Vertreter der Vereine und dem Schuldezernenten als demjenigen, der über die Schulverwaltung die kreiseigenen Turnhallen verwaltet, zwei Persönlichkeiten im Sportbeirat eng zusammenarbeiten, die teilweise divergierende Interessen unter einen Hut bringen müssen.

In einem ersten Meinungsaustausch zwischen Jörg Wulf und Erstem Kreisbeigeordneten Jan Weckler ging es unter anderem auch um die Nutzung der Schulturnhallen, die immer weniger Trainingszeiten für den Vereinssport zur Verfügung stellen können. „Mit dem Ausbau der Schulen zu Ganztagsschulen werden die Schulturnhallen am Nachmittag zunehmend für Schulzwecke benötigt, so dass die Vereine immer mehr auf Zeiten nach 17 Uhr verdrängt werden“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler.

Ein großes Problem, wie auch Sportkreisvorsitzender Jörg Wulf feststellt, denn während früher ab 14 Uhr nicht nur Training, sondern auch viele Kurse stattfinden konnten, durch welche die Vereinskassen gestützt werden konnten, fallen diese Einnahmen nun vielfach weg. Ein Spagat, der nur bedingt aufgelöst und auch im Sportbeirat beraten werden kann.

„Zunächst einmal müssen sich die Beteiligten ein genaues Bild von den Bedürfnissen sowohl der Vereine als auch der Schule machen, um dann im Einzelfall eine einvernehmliche und für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu finden“, sagte Weckler im Gespräch mit dem Sportkreisvorsitzenden.

In einer stärkeren Zusammenarbeit von Schule und Vereinen, insbesondere durch eine Integration in die schulischen Ganztagsangebote, sehen Jörg Wulf und Jan Weckler eine Chance, um gerade die Vereine zu stärken. Kinder und Jugendliche könnte neben dem Schulsport ein Weg in den Vereinssport geebnet werden.

Die Arbeit im Sportbeirat wird von beiden als wichtige Plattform für die Interessen des Sports gewertet. 50.000 Euro stellt der Wetteraukreis in einem Sportetat den Vereinen zur Verfügung. 20.000 Euro dienen der Qualifizierung und Ausbildung in den Vereinen, weitere 20.000 Euro sind für gemeinsame Projekte von Schulen und Vereinen reserviert. Die restlichen 10.000 Euro sollen für Aufgaben im Bereich Integration und Inklusion eingesetzt werden.

Quelle: Wetteraukreis

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