Energiewechsel

Wetteraukreis: 50 Wanderfreunde unterwegs mit Landrat Arnold

Pressemeldung vom 24. August 2009, 13:34 Uhr

Wetteraukreis. Rund 50 Wanderfreundinnen und Wanderfreunde folgten der Einladung von Landrat Joachim Arnold zu einer gemeinsamen Wanderung durch die Gemarkung Gambach. Mit dabei auch die Wetterauer Bundestagsabgeordnete Nina Hauer, die die Wanderung weniger als Wahlkampf denn als willkommenen Ausgleich zu den vielfältigen politischen Terminen sah. Auch Münzenbergs Bürgermeister Hans Jürgen Zeiss und dessen Vorgänger Klaus Bolz schlossen sich den Wanderfreunden an.

Landrat Arnold freute sich über die steigenden Besucherzahlen bei den bislang drei öffentlichen Wanderungen, zu denen er eingeladen hatte. „Im nächsten Jahr wird es auf jeden Fall weiter gehen und ich hoffe, dass die Resonanz noch weiter zunehmen wird. Viele Menschen kennen sich gut im Ausland aus, wissen aber nicht die Schönheiten der näheren Heimat zu schätzen.“ Zu einer Wetterauer Identität gehöre aber auch die Kenntnis der Region. Dafür hat der Gambacher Heimatpfleger Hagen Vetter bestens gesorgt. In profunder Weise hat er in launigen Worten, zum Teil in Mundart, den kulturhistorischen Part der Wanderung übernommen. Dabei reichten seine Erläuterungen von den letzten Hexenprozessen im frühen 18. Jahrhundert über die Wüstung Alstadt bis hin zur Geschichte des Dicken und des Dünnen Waldes. Dort forderten die Gambacher in der revolutionären Begeisterung des Jahres 1848 die Kommunalisierung des bislang fürstlichen Waldes. Neu an der landrätlichen Wanderung war die musikalische Begleitung durch den Gesangverein Edelweiß. Willi Schwarz an der Gitarre vermochte so manchen Mitwanderer zum Singen zu animieren.

Vorbei am Gambacher Loch, vor rund 30 Jahren entstanden durch den Einsturz der Grube „Fortuna“, eines alten Mangan – Bergwerks , dem Weg zwischen dem Dicken und dem Dünnen Wald und zurück über den Eselsweg bot sich bei strahlendem Sonnenschein und guter Fernsicht den Wanderern ein herrlicher Blick über das Panorama der nördlichen Wetterau. Vom Feldberg bis zum Hoherodskopf reichte der Blick. Für die nötige Erfrischung sorgte der alkoholfreie „Erdbeersecco“ von Landwirt Klaus Volker Reuhl.

Die Wanderung ist zur Nachahmung empfohlen. Sie ist im Internet abrufbar unter www.wetteraukreis.de//erleben/tourismus/ausfluege/
Quelle: Stadt Wetteraukreis – Pressestelle

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis