Energiewechsel

Wetteraukreis: Arbeitsmarkt hellt sich auf – Arbeitslosenquote in der Wetterau unter fünf Prozent

Pressemeldung vom 7. Juni 2011, 08:59 Uhr

Wetteraukreis (pdw). Die für den Arbeitsmarkt günstige Witterung und die positiven Erwartungen der Unternehmen haben die Aufwärtsentwicklung am Arbeitsmarkt weiter beflügelt. Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith zeigte sich in einer Presseerklärung optimistisch, dass die positive Entwicklung insbesondere im Wetteraukreis weitergehe.

Die Zahlen für die Arbeitsagentur Gießen zeigen, dass in der Wetterau der Rückgang der Arbeitslosenzahlen am stärksten war. Während für den Bereich Mittelhessen, dem der Vogelsbergkreis, der Kreis Gießen und der Wetteraukreis angehören, die Erwerbslosenzahl auf 5,9 Prozent beziffert wird, liegt sie in der Wetterau bei 4,8 Prozent. Vor einem Monat lag sie noch bei 5,0 Prozent, vor einem Jahr bei 5,4 Prozent. Besonders erfreulich, so der für das Jobcenter zuständige Dezernent, sei die Entwicklung bei der Zahl der arbeitslosen Menschen unter 25 Jahren. „Gerade junge Menschen brauchen eine berufliche Perspektive und sie brauchen sie hier bei uns in der Wetterau.“

Ein wichtiger Grund für die guten Zahlen in der Wetterau sei die ausgewogene Wirtschaftsstruktur mit einer Vielzahl von kleinen und mittleren Unternehmen, die schnell und flexibel auf Marktentwicklungen reagieren können. „Viele dieser kleinen und mittleren Unternehmen sind hoch innovativ und wichtige und attraktive Arbeitgeber in der Region.“ Gleichzeitig sind für die Kämmerer in den Kommunen die kleinen und mittleren Betriebe verlässliche Gewerbesteuerzahler, mit deren Beiträgen auch langfristig geplant werden kann.

Neue Schwerpunkte bei der JobKOMM

Die sinkende Arbeitslosigkeit bei gleichzeitig steigenden Stellenangeboten wird auch zu einer neuen Schwerpunktsetzung in der Arbeit der JobKOMM und der Arbeitsagenturen führen. „Die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen, etwa auf dem Zweiten Arbeitsmarkt, wird an Bedeutung etwas verlieren, dafür brauchen wir verstärkt Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen, um passgenaue Kandidatinnen und Kandidaten für unsere Unternehmen präsentieren und vermitteln zu können“, so Veith.

Der Fachkräftemangel, unter denen manche Betriebe jetzt schon leiden, muss in erster Linie aus dem Binnenangebot gedeckt werden. „Hier brauchen wir einen Qualifizierungsschub, um die qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vermitteln zu können, die die Unternehmen jetzt auch brauchen“, so abschließend Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith.

Quelle: Wetteraukreis / Kommunikation und Gremienservice

Share on Facebook Share on Google+

 Hinweis