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Wetteraukreis: Berlin – eine Entdeckungsreise der anderen Art

Pressemeldung vom 28. August 2009, 13:06 Uhr

Wetteraukreis. Die Hauptstadt entdecken – Vier Tage in Berlin. Eine Reise der anderen Art hatte die Fachstelle Jugendarbeit für Mädchen im Alter von 14 bis 17 Jahren angeboten. Gemeinsam eroberten die Mädchen Berlin und mussten dabei verschiedene anspruchsvolle und interessante Aufgaben erledigen. Eine Erfahrung, die Spaß machte und für jede ein großer persönlicher Gewinn war.

Die Aufgaben hatten es in sich: Besuche das Stasi-Museum und schreibe im Anschluss einen persönlichen Brief an Erich Mielke; setze Dich 20 Minuten ohne zu reden an einen belebten Platz und führe ein Wahrnehmungstagebuch; bringe sechs fremde Personen zum gemeinsamen Singen. Und das ist nur eine kleine Auswahl der Aufgaben, die die Mädchen während ihrer viertägigen Entdeckungsreise in der Hauptstadt zu erledigen hatten.

Die Aufgaben waren bewusst gewählt und mit konkreten pädagogischen Zielen verknüpft. Schließlich war „Berlin entdecken“ eine Reise der anderen Art, ging sie doch über eine reine Städtetour hinaus. Es war eine erlebnispädagogische Reise, die die Fachstelle Jugendarbeit angeboten hatte. Dabei verbindet sich mit Erlebnispädagogik mehr als Klettern im Hochseilgarten, Skifahren oder eine Kajaktour. Es geht um besondere Erlebnisse, sei es in der freien Natur oder in Städten, die eine prägende Wirkung hinterlassen. Erlebnispädagogik ist mehr als eine reine Outdooraktivität, sie wird nicht um ihrer selbst willen veranstaltet, sondern ist mit einem pädagogischen Ziel verknüpft.

Dahinter steht der Gedanke, dass besondere Erlebnisse eine prägende Wirkung haben. So mussten zum Beispiel 14 Personen aus vier Nationen für ein Gruppenfoto vor dem Reichstag gefunden werden und auch ein Hund durfte dabei nicht fehlen. Die Schwierigkeit dabei ist nicht nur, fremde Menschen anzusprechen und sie zu motivieren sich gemeinsam fotografieren zu lassen. Noch anspruchsvoller ist es, die Gruppe zusammen zu halten, bis alle 14 Personen – und der Hund – gefunden sind. „Die einzelnen Aufgaben waren sehr cool und sie haben viel Spaß gemacht“, so Franzi, 15 Jahre alt.

Der Höhepunkt der Reise war für alle die Herausforderung einer Einzelaufgabe. Jede Teilnehmerin erhielt am letzten Tag eine eigene Soloaufgabe, die an ihrer Persönlichkeit ansetzte und ihre individuellen Ressourcen erweitern sollte. Dann geht es um Fragen, wie: Kann ich im Team arbeiten, wie gehe ich mit Fremdheit um, fällt es mir schwer zu kommunizieren, wie sehen meine sozialen Kompetenzen aus? „Die Einzelaufgabe, die hat für jede von uns gepasst!“, so das Fazit einer Teilnehmerin.

Quelle: Stadt Wetteraukreis – Pressestelle

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