Energiewechsel

Wetteraukreis: Trinkwasserproblem in Florstadt – Kreisbeigeord-neter Lich – Gefahrenabwehrzentrum ist gut aufgestellt

Pressemeldung vom 29. September 2009, 13:55 Uhr

Wetteraukreis. Durch Arbeiten am Hochbehälter Florstadt wurden Lösungsmittel einer Farbe freigesetzt, die die Qualität des Trinkwasser in den Stadtteilen Ober- und Nieder Florstadt beeinträchtig haben. Bei der Leitstelle Wetterau und der Stadt Florstadt gingen Meldungen über einen „sonderbaren Geruch“ des Wassers ein, woraufhin die Rufbereitschaft des Gesundheitsamtes eingeschaltet wurde.

Nach Erkundung vor Ort, zusammen mit der Stadt Florstadt, wurde der Hochbehälter umgehend vom Netz genommen und die Wasserversorgung unter Umgehung des Hochbehälters organisiert.
Vorsorglich erfolgte auf Anweisung des Amtsarztes, Dr. Reinhold Merbs, die Warnung der Bevölkerung über die örtliche Feuerwehr und den Rundfunk.
Die schwierige Rekonstruktion der Zusammenhänge und Abwägung der Gefährdungssituation, erforderte die Einbindung von Toxikologen. Letztlich ergab die Analyse der Situation eine eindeutige Erklärung für das Geruchsphänomen, eine gesundheitliche Gefährdung konnte sicher ausgeschlossen werden.
Der Leitstellenführungsstab des Wetteraukreises hat hier in Kooperation mit der Kommune unter Hinzuziehung weiterer Experten, zeitnah die schwierige Aufgabe der Gefahrenabwehr bewältigt. Insbesondere die Vorplanung der Notversorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser, die parallel angelaufen war, erwies sich als aufwändiges Unterfangen. Der für den Fachdienst Gesundheit, Rettungsdienst, Katastrophen- und Brandschutz zuständige Dezernent, Ottmar Lich, betonte in diesem Zusammenhang erneut, dass die Schlagkraft der Aufbau- und Ablauforganisation, mit der man im Wetteraukreis Problemen dieser Art begegnet, mit dem vorbildlichen, interdisziplinären Konzept der Gefahrenabwehr begründet ist.
Lich wörtlich: „Hier hat sich wiederum gezeigt, dass unser Gefahrenabwehrzentrum gut aufgestellt ist, um schnell wirksamen Schutz für unsere Bevölkerung zu gewährleisten“. Auch lobte Lich die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Florstadt, die sich konstruktiv in die Maßnahmen eingebracht hat.

Quelle: Stadt Wetteraukreis – Pressestelle

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