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Wetteraukreis: Erster Kreisbeigeordneter Veith – Menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen erleichtert Integration

Pressemeldung vom 20. August 2009, 13:21 Uhr

Wetteraukreis. Erster Kreisbeigeordneter Oswin Veith hat in einer Presseerklärung die Forderung von Sozialverbänden zu einheitlichen Mindeststandards für die Unterbringung von Asylsuchenden unterstützt. Insbesondere die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften könnte nach den Worten des Wetterauer Sozialdezernenten nur eine Notlösung darstellen. „Flüchtlinge und Asylsuchende in Mietwohnungen unterzubringen, entspricht unserem eigenen Ansatz von Menschenwürde. Zudem ist eine solche Lösung langfristig günstiger und der Integration förderlicher als die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften oder gar Containerlagern.

Die Wetterau nimmt im Vergleich der 21 Landkreise und fünf kreisfreien Städte im Lande Hessen einen hervorragenden dritten Rang beim Anteil der dezentralen Unterbringung von Flüchtlingen ein. 92 Prozent der hier lebenden Asylbewerber sind in Wohnungen untergebracht, nur in Gießen (95 Prozent) und Frankfurt (94 Prozent) sind es mehr.

Lob für Flüchtlingshilfe

Diese Unterbringungen und der hohe Grad der Integration von Flüchtlingen in der Wetterau sind vor allem der langjährigen Arbeit der Flüchtlingshilfe gGmbH zu verdanken. Diese wurde Anfang der 90er Jahre gegründet, um einerseits eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen zu gewährleisten, andererseits der Geschäftemacherei mit dem Leid von Flüchtlingen ein Ende zu bereiten. „Diese Aufgaben hat die „Flühi“ hervorragend gemeistert“, so Veith. Jetzt, nachdem die Zahl der Flüchtlinge massiv zurückgegangen ist, wird die Arbeit künftig von dem Leistungsverbund Migration Wetterau übernommen. „Dabei werden die Standards von Unterbringung und Betreuung beibehalten. „Der Weg den die Wetterauer Flüchtlingshilfe eingeschlagen hat, wird von uns auch in Zukunft weitergegangen“, so abschließend der Wetterauer Sozialdezernent.
Quelle: Stadt Wetteraukreis – Pressestelle

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