Energiewechsel

Wetteraukreis: Grundschüler erforschen den Klimawandel – „Wetterauer Klimakiste“ übergeben

Pressemeldung vom 16. Dezember 2016, 11:46 Uhr

„Der Klimawandel ist ein Phänomen, das künftige Generationen vielleicht immer mehr belasten wird. Deshalb ist es auch gut, wenn schon Grundschüler sich mit der Thematik befassen, um einen Beitrag zu leisten, dem Klimawandel entgegenzuwirken.“

Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Jan Weckler teilte mit, dass drei weitere Grundschulen die „Wetterauer Klimakiste“ erhielten, um damit Versuche und Experimente aus dem Projekt „Klimaexperten“ durchzuführen. Stefanie Voß und Jens Dölling, für Klimaschutz und Energiemanagement in der Kreisverwaltung zuständig, übergaben jetzt eine Klimakiste an die Wettertalschule in Bad Nauheim. Weitere Schulen sind die

Erlenbachschule in Gedern,

Eichendorff-Schule in Niddatal/Ilbenstadt.

Karl-Weigand-Schule in Florstadt,

Grundschule Stammheim in Florstadt,

Maria-Sibylla-Merian-Schule in Ortenberg,

Grundschule am Römerbad in Okarben/Karben,

Josef-Moufang-Schule in Nidda, und die

Grundschule Ockstadt in Friedberg.

Die Klimakisten enthalten eine Weltklimakarte, auf der die Grundschüler die fünf Klimazonen anhand von Landschaftsbildern, aber auch Tieren, Pflanzen, zum Teil zum Anfassen, sowie Geschichten zu den in den Klimazonen lebenden Kindern kennen lernen.

Mit Hilfe von Kompass, Thermometer, Hygrometer und Windhose können Wetterphänomene auf dem Schulhof gemessen werden. Lampen, Gläser und Eiswürfelförmchen dienen zur Durchführung eines „Atmosphärenversuchs“. Mit den Materialien wird der Treibhauseffekt verdeutlicht. Ein Eiswürfel im „Treibhaus“ (mit Glas und Folie simuliert) und ein Eiswürfel im „Freiland“ (auf einem Teller) werden zeitlich durch die Sonne (Lampen) erhitzt. Die Kinder beobachten, welcher Eiswürfel schneller schmilzt.

Die Nutzung von fossilen Energieträgern wird mit einer Dampfmaschine verdeutlicht. Mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe wird Wasser erhitzt. Mit Hilfe des entstandenen Wasserdampfes kann Strom erzeugt werden. Dies ist an einer im Modell platzierten Leuchte und einem kleinen Motor zu erkennen.

Quelle: Wetteraukreis – Fachdienst Kommunikation

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