Energiewechsel

Wetteraukreis: Hochbetrieb auf Wetterauer Schulbaustellen (Teil 3)

Pressemeldung vom 3. August 2009, 13:56 Uhr

Wetteraukreis. Die Auswirkungen der Investitionsprogramme von Bund und Land spüren die Autofahrerinnen und Autofahrer täglich. „Wir versuchen, die Belastungen für die Schulen möglichst gering zu halten, deshalb wird in den Sommerferien fast in allen Schulen im Wetteraukreis heftig gearbeitet. Mir war es ein wichtiges Anliegen, dass möglichst alle Wetterauer Schulen am Schulbauinvestitionsprogramm profitieren. Rund 60 Millionen Euro wird der Wetteraukreis in diesem und im kommenden Jahr zusätzlich in den Wetterauer Schulen investieren“, betont Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel, der sich dieser Tage bei mehreren Informationsfahrten ein eigenes Bild vom Stand der Arbeiten gemacht hat. In einer fünfteiligen Reihe werden wir die Ergebnisse dieser Inspektionsfahrten vorstellen.

Brüder-Grimm-Schule in Dorheim wird grundlegend saniert

Die Brüder-Grimm-Schule im Friedberger Stadtteil Dorheim wird rundum erneuert. „Hier war im Haushalt des Kreises zunächst nur ein erster Bauabschnitt im Umfang von rund 500.000, € vorgesehen. Dank der Sonderinvestitionsprogramme können für das Schulgebäude nun weitere 1,3 Mio. € eingesetzt werden. Damit kann der Grundschulstandort, an dem seit vielen Jahren auch eine Sprachheilklasse angegliedert ist, vollständig saniert werden“, so der Schuldezernent.

Investiert wird vor allem in die energetische Sanierung der 1963 erbauten Schule. Die Außenwände und das Dach wiesen bislang keine Dämmung auf. Auch die Fensterelemente waren stellenweise undicht. Da die Baumaßnahme den gesamten Gebäudekomplex betrifft, wird mit einer Bauzeit von gut einem Jahr gerechnet. Damit der Schulbetrieb aufrechterhalten werden kann, stellt der Wetteraukreis während der Bauphase eine ausreichende Zahl von Schulraumcontainern auf.

Erfreut zeigt sich der Dezernent, dass bei der Begutachtung der im Rahmen der Arbeiten freigelegten Decken keiner Schäden festgestellt wurden. „Ich habe die Order gegeben, besonders hierauf zu achten. Im Zweifelsfall müssen wir Mittel und Wege finden, hier sichernde Sanierungsmaßnahmen zu ergreifen. Dies wird in Dorheim aber nicht der Fall sein“, zeigte sich Betschel-Pflügel erleichtert.

Aber Dorheim profitiert noch weiter von den Konjunkturprogrammen. Weitere 350.000 € investiert der Wetteraukreis in die Schulsporthalle. Auch werden Fassaden und Fenster saniert und an der Innenseite der Wände ein Prallschutz angebracht. Zusätzlich wird in den Brandschutz investiert.

Für rund 390.000 € wird ab Mitte September an einen bestehenden 4-Klasssentrakt ein Anbau mit zwei weiteren Räumen errichtet. Damit kann ein nicht mehr geeigneter Pavillon, in dem bisher die Schülerbetreuung untergebracht war, entfernt werden. Schon jetzt wurde im bestehenden Gebäude ein Betreuungsraum mit Küche eingerichtet. Nach Fertigstellung des Anbaus wird die Betreuungseinrichtung im Erdgeschoss über zwei Räume verfügen, während die Schule ihr Klassenzimmer in der ersten Etage wieder zurück erhält. Bis dahin findet der Unterricht im Dachgeschoss statt, wo zwei kürzlich sanierte Räume zur Verfügung stehen.

„Mit dieser Lösung können wir die Wünsche der Schulgemeinde umsetzen, die ohne die Sonderprogramme nicht ohne weiteres möglich gewesen wären“, erklärte Schuldezernent Betschel-Pflügel. Auch Stadtrat Jochen Schmitt zeigte sich erleichtert: „Ich bin sehr froh, dass wir so dem wachsenden Bedarf an Betreuungsplätzen in Klein-Karben nun angemessen begegnen können. Der notwendige Bauantrag wurde vom Magistrat bereits positiv beschieden“, so Schmitt vor Ort.

Derzeit wird im Hauptgebäude der Schule bereits der Brandschutz verbessert. Rund 60.000 € werden hierzu bereitgestellt. Für weitere 100.000 € wird die Außenanlage der Schule saniert und die Entwässerung der benachbarten Sporthalle verbessert.

Unser Bild zeigt von links Hausmeister Ingolf Hiemel, Ahmet Duman (EGW), Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel, Thomas Betz (EGW), Karbens Stadtrat Joachen Schmitt in der neuen Küche der Betreuungseinrichtung.
Quelle: Stadt Sulzbach – Pressestelle

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