Energiewechsel

Wetteraukreis: Kreisziel Nummer eins: Stabilisierung der Wirtschaft – Projektteam Sonderinvestitionsprogramme sorgt für schnelle Umsetzung

Pressemeldung vom 7. August 2009, 13:36 Uhr

Interview mit Landrat Joachim Arnold

Wetteraukreis. Zum Abschluss unserer Serie mit der Vorstellung der aktuellen Schulbaustellen haben wir ein Gespräch mit Landrat Arnold über Bedeutung und Umfang des Sonderinvestitionsprogramms geführt.

Frage:
Herr Landrat Arnold, was bedeuten die Umsetzung der Sonderinvestitionsprogramme, kurz SIP, für die Wetterau?

Landrat Joachim Arnold:
Die Umsetzung der von Bund und Land aufgelegten Sonderinvestitions- und Konjunkturprogramme fordert nahezu die ganze Kreisverwaltung. Denn: Es ist das Kreisziel Nummer eins, da es hierbei um die Erhaltung und Sicherung von Arbeitsplätzen und um die Stabilisierung der Wirtschaft geht. Außerdem verleiht uns das Programm einen mächtigen Schub bei der Sanierung unserer Schulen.

Frage:
Über welche Summen reden wir?

Landrat Joachim Arnold:
Neben den rund 26 Millionen Euro, die in den Neubau des Kreiskrankenhauses Schotten investiert werden, stehen etwa 58 Millionen Euro zusätzlich in den kommenden zwei Jahren für unsere Schulen zur Verfügung. Das ist soviel, wie wir sonst in drei Jahren im Rahmen unseres Schulbausonderprogramms verbauen. Damit es gelingt, den konjunkturellen Niedergang abschwächen und insbesondere die Lage auf dem Arbeitsmarkt zu stabilisieren, geht es bei der Umsetzung nicht nur um das „Was“, sondern vor allem um das „Wie schnell“ oder das „Wie effizient“.

Frage:
In wieweit hat die Umsetzung der Sonderinvestitionsprogramme die Arbeitsabläufe in der Kreisverwaltung beeinflusst?

Landrat Joachim Arnold:
Es wurde schnell gehandelt und ein Projektteam eingesetzt, das die Prozesse zur Umsetzung der Konjunktursonderprogramme steuert. Als Landrat Arnold habe ich dies zur Chefsache erklärt und selbst die Leitung des Projektteams übernommen. Dort wurde die Maßnahmenliste für die Kreisgremien beschlussfertig aufbereitet und sichergestellt, dass diese rechtzeitig zur Genehmigung bei Land eingereicht werden konnte.

Frage:
Was ist das Besondere an diesem Projektteam?

Arnold: „Wir arbeiten an 160 Baumassnahmen!“

Landrat Joachim Arnold:
Niemals zuvor wurden von den Fachleuten des Eigenbetriebs Gebäudewirtschaft beim Wetteraukreis innerhalb so kurzer Zeit, so viele Projekte zur Beschlussreife vorgelegt. Die fachliche Umsetzung der rund 160 Baumaßnahmen liegt klar beim „Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft“. Im Projektteam SIP sorgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Projektsteuerung, Baurecht, Finanzen und Organisation. Dafür haben wir Spezialistinnen und Spezialisten aus anderen Bereichen der Verwaltung zusammengezogen. Sie stellen sicher, dass die Fördermittel ausgeschöpft werden. Sie sorgen für die Koordination, innen und außen, die reibungslose Steuerung der Prozesse und für die Verzahnung mit den sonstigen Verwaltungseinheiten. Derzeit wird die Taktung der einzelnen Projekte festgelegt, die Bauzeitenpläne für die Einzelmaßnahmen erarbeitet und ein übergeordneter SIP-Projektplan erstellt.

Frage:
Zum Schluss: Wie sind ihre persönlichen Eindrücke zum bisher geleisteten?

Landrat Joachim Arnold:
Zuerst möchte ich allen Beteiligten danken. Sie haben bisher einen TOP-Job gemacht. Es hat sich ein echter Teamgeist entwickelt, der über das Projektteam und den Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft hinaus ausstrahlt. Auch die überwiegend konstruktive Arbeit in den Kreisgremien hat mich sehr gefreut Die Programme halte ich für gut notwendig, auch wenn uns die zusätzlichen Tilgungs- und Zinsleistungen in der Zukunft einschränken werden. Nicht zuletzt deswegen, habe ich mich dafür eingesetzt, dass wir insbesondere in die energetische Sanierung der Gebäude investieren, um künftig Heizkosten zu sparen.

Quelle: Stadt Wetteraukreis – Pressestelle

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