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Wetteraukreis: Lahn-Dill-Kliniken bleiben bevorzugter Partner des GZW – Hochtaunus Klinken halten für das GZW interessante Leistungen vor

Pressemeldung vom 3. Juni 2015, 14:07 Uhr

Wetteraukreis (pdw). Landrat Joachim Arnold und Bürgermeister Armin Häuser beziehen zu der zeitlichen Abfolge der Entscheidungen zur Gründung des GZM (Gesundheitszentrum Mittelhessen) klar Position. Dabei gehen sie auch auf die Hochtaunus Kliniken und eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Gesundheitszentrum Wetterau ein.

„Wir betrachten den Klinikverbund im Hochtaunuskreis als weiteren interessanten Partner für das GZW. Es geht in der Zukunft für beide Klinikverbünde darum, Synergien zu gewinnen und gleichzeitig wettbewerbsfähig auf dem Gesundheitsmarkt von morgen zu bleiben“, so das Fazit ihrer Analyse.

„Bevorzugter Partner für das Gesundheitszentrum Wetterau bleiben vorerst aber klar die Lahn-Dill-Kliniken. Nachdem der Wetterauer Kreistag und die Stadtverordnetenversammlung von Bad Nauheim parteiübergreifend mit überwältigender Mehrheiten dem geplanten GZM Verbund zugestimmt haben, erwarten wir auch in absehbarer Zeit einen zustimmenden Beschluss des Landkreises Lahn-Dill als Bekenntnis für eine künftige gemeinsame Zusammenarbeit unter einem gemeinsamen Dach. Sollte dies nicht erfolgen, werden wir im Herbst dieses Jahres bevorzugt mit den für uns auch attraktiven Hochtaunus Kliniken Verhandlungen über eine sehr enge Zusammenarbeit bis hin zu einer gemeinsamen Dachgesellschaft aufnehmen“, so Landrat Arnold als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des GZW in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Bürgermeister Häuser.

„Insbesondere die Strahlentherapie und die Urologie in Bad Homburg wären eine interessante Ergänzung für unser eigenes Portfolio im GZW, das die Hochtaunus Kliniken problemlos einbringen könnten.“

Die bisher anspruchsvollen und auf Augenhöhe geführten Verhandlungen mit den Lahn-Dill-Kliniken seien aber auch im Falle eines noch möglichen Scheiterns des Vertragswerkes Seitens des Lahn-Dill-Kreises keineswegs vertanene Arbeit für das GZW gewesen. „Wir haben in dem inzwischen eineinhalb Jahre dauernden Verhandlungsprozess mit Lahn-Dill viele zusätzliche Erkenntnisse gewonnen und positive uns weiter bringende Erfahrungen gemacht. Das ausverhandelte Vertragswerk zur Bildung des GZM können wir auf jeden Fall quasi als Muster für die enge Zusammenarbeit mit anderen Kliniken nutzen“, sind sich Landrat Arnold und Bürgermeister Häuser nach den bisher erzielten Verhandlungsergebnissen mit Lahn-Dill und den dazu erstellten Vertragswerken sicher.

Quelle: Wetteraukreis

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