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Wetteraukreis: Landrat Arnold – „Anzeige gegen Veterinäramt unzweifelhaft unbegründet“

Pressemeldung vom 1. Oktober 2012, 11:39 Uhr

Keinerlei Hinweise auf Verstoß gegen Tierschutzgesetz im Fall „Maya“

Wetteraukreis (pdw). Im Fall des Todes der Elefantendame Maya hat die Veterinärbehörde des Wetteraukreises ordnungsgemäß gehandelt. „Seitens der Staatsanwaltschaft wurde ein von der Tierschutzorganisation PETA angestrengtes Ermittlungsverfahren mit dem Hinweis eingestellt, dass die Anzeige unzweifelhaft unbegründet ist“, teilte Landrat Joachim Arnold mit.

Maya, die sich im Besitz eines in Friedberg ansässigen Zirkusunternehmens befand, musste im Februar eingeschläfert werden. Noch eine Woche zuvor war bei einer durchgeführten Überprüfung festgestellt worden, dass der Elefant weder physisch noch psychisch einen leidenden Eindruck vermittelte.
Die Unterbringung, die Pflege und die medizinische Behandlung des Elefanten waren aus Sicht der Fachleute nicht zu beanstanden. „Maya“ stand in einer beheizten, sauber und gut eingestreuten Halle. Geeignetes Futter und Wasser standen dem Tier ausreichend zur Verfügung.

Eine Nagelbettentzündung des Elefanten am linken Vorderfuß sowie die Wunde im Kopfbereich und die geringgradigen Hautveränderungen am Rüssel wurden zuvor seit Wochen von dem auf Elefanten spezialisierten Tierarzt fachlich qualifiziert therapiert.

Da der Elefant dann plötzlich schlechter fraß, fand kurzfristig ein weiterer Ortstermin statt, bei dem der Elefant intensiv behandelt wurde. Der sich massiv verschlechternde Gesundheitszustand führte dazu, dass der Elefant kollabierte und objektiv keine Aussicht auf Heilung bestand. Daher wurde „Maya“ schmerzlos eingeschläfert.

„Obwohl diese Fakten sofort offen gelegt und auch über die Presse der Öffentlichkeit mitgeteilt wurden, formulierte die Tierschutzorganisation „PETA“ massive Vorwürfe gegen das Veterinäramt, die auch heute noch nach der Einstellung der staatanwaltlichen Untersuchungen offensichtlich aufrechterhalten werden. PETA hatte den Kreisveterinär Dr. Müller als Tierquäler tituliert und versucht, ihn unter Druck zu setzen. Er wurde von PETA bedroht, der Unfähigkeit, der Untätigkeit, der Kumpanei und der Lügen bezichtigt. Ich fordere PETA daher auf, mit diesen Unterstellungen sofort aufzuhören“, appelliert Landrat Arnold, der Wert darauf legt, dass die Veterinärbehörde des Wetteraukreises jederzeit Hinweise auf tierschutzwidrige Haltungen entgegennimmt, diese Hinweise auch überprüft und Verstöße konsequent und angemessen ahndet.

Quelle: Wetteraukreis – Fachdienst Kommunikation

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