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Wetteraukreis: Landrat Arnold – Gute Chancen für Tourismus in der Wetterau – TourismusRegion Wetterau GmbH gegründet

Pressemeldung vom 20. Februar 2015, 08:54 Uhr

Im Wetteraukreis wurde am Donnerstag (19. Februar 2015) die TourismusRegion Wetterau GmbH mit Sitz in Glauburg gegründet. Gründungsgesellschafter sind neben dem Wetteraukreis, die Städte Nidda und Ortenberg sowie die Gemeinde Glauburg. Büdingen wird nach entsprechenden Beschlüssen kurzfristig beitreten. Als Kooperationspartner haben sich bereits die Stadt Gedern, die Kommunen Limeshain und Ranstadt sowie die Wirtschaftsförderung Wetterau eingebracht.

Der Tourismus in Deutschland ist vielfach unterschätzt. Deutschland zählt zu den beliebtesten Reiseländern weltweit (Platz 7). Mehr als 420 Millionen Übernachtungen wurden im vergangenen Jahr gezählt. Das ist zum wiederholten Mal eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Rund 75 Millionen Übernachtungen entfallen auf ausländische Gäste, der Schwerpunkt aber, mit 350 Millionen Übernachtungen, entfällt auf Gäste aus dem Inland. „Genau hier sehen wir unsere besten Chancen“, ist Landrat Arnold überzeugt.

Hessen liegt mit der Metropole Frankfurt an der Spitze übrigens gut in der Statistik, rund 30 Millionen Übernachtungen wurden gezählt , mehr als etwa in so vermeintlich klassischen Urlaubsländern wie Schleswig Holstein und Mecklenburg Vor-pommern.

„In der Wetterau haben wir attraktive Angebote für Tagestouristen und Kurzurlauber die nicht weit fahren, sich naturnah erholen und gleichzeitig etwas erleben wollen“, charakterisiert Arnold die Angebote der Wetterau. Als touristischer Leuchtturm steht ohne Zweifel der Keltenfürst vom Glauburg an der Spitze. Römische und mittelalterliche Geschichte, Jugendstil aber auch für Gesundheitsaktivitäten, Wellness, wandern und Rad fahren. Hier gibt es schon viele Angebote, die soll die TourismusRegion Wetterau GmbH bündeln, entwickeln und vermarkten.

„Gemeinsam sind wir stark! Ich freue mich, dass wir durch die Gründung der TRW noch stärkere Akzente setzen und damit unserer Region zu weiteren Impulsen verhelfen können“, sagte Niddas Bürgermeister Hans Peter Seum.

Ortenbergs Bürgermeisterin Ulrike Pfeiffer-Pantring will mit Hilfe der neuen Tourismus Gesellschaft auch kulturhistorische Traditionen bewahrt wissen. „Im kommenden Jahr wird der Kalte Markt zum 750. Mal stattfinden. Eine solche Tradition müssen wir auch für unsere Nachkommen erhalten.

Glauburgs Bürgermeister Carsten Krätschmer will bestehende Angebote wie E-Bike Touren und Pilgerangebote auf der Bonifatiusroute noch stärker in den Fokus rücken. „Das sind Angebote mit denen wir im ganzen Rhein-Main Gebiet erfolgreich sein können.“

„Unser Zielmarkt ist das Rhein Main Gebiet“ Die Angebote richten sich sowohl an Endkunden als auch an Wiederverkäufer, also an Anbieter von Gruppen- und Busreisen denen wir komplette Reisepakete angeboten werden. Dabei sollen die Gäste nicht nur den Keltenfürsten besuchen, sondern sich auch von den gastronomischen Spezialitäten überzeugen, in einer Altstadt bummeln und vor Kaffee und Kuchen noch einen bisschen einkaufen gehen.

„Unser Zielmarkt ist definitiv das erweiterte Rhein Main Gebiet mit einem Potential von 5,2 Millionen Menschen“ sagte Arnold bei der Gründung der Gesellschaft.

Cornelia Dörr übernimmt Geschäftsführung Eine zweite wichtige Aufgabe kommt der Gesellschaft mit dem Knüpfen von Netzwerken zu. Dabei sollen touristische Anbieter wie Städte und Gemeinden, Verbände und Museen und natürlich auch private Anbieter wie Gastronomen und Serviceanbieter eingebunden werden. Eine Aufgabe, die Geschäftsführerin Cornelia Dörr übernimmt. Die ausgebildete Hotelkauffrau hat viele Jahre Erfahrung in Hotellerie und Tourismus, sowohl als Selbständige als auch als Angestellte. Die passionierte E-Bikerin wohnt seit einem viertel Jahrhundert in Florstadt und ist überzeugt, mittelfristig alle 25 Städte und Gemeinden des Kreises unter dem Dach der Tourismus Region Wetterau GmbH vereinen zu können.

„Wir sind dann exzellent auf dem Markt aufgestellt, wenn wir gemeinsam Angebote bündeln, entwickeln und ganze Pakete offerieren“, ist sich Arnold sicher.

Als nächste Schritte sollen jetzt erste Kooperationen mit Anbietern aus dem Rhein Main Gebiet getroffen werden. Ein gemeinsamer Internetauftritt wird vorbereitet und themenspezifische Angebote entwickelt. Arnold nennt beispielhaft das schon vorliegende Dreitagesspezial mit dem Titel „Kulturlandschaftlicher Genuss pur“ mit Stationen in Bad Salzhausen, Nidda, Gedern, Kloster Engelthal, Büdingen und natürlich dem Glauberg. „Solche Angebote werden wir immer weiter kreieren und sie auch auf andere Städte und Gemeinden in der Wetterau ausweiten“, kündigte der Landrat an.

Altstädte beleben und Arbeitsplätze schaffen Die Wetterau ist eine Region mit viel touristischem Potential, darin sind sich alle Beteiligten einig. Dieses Potential soll in den nächsten Jahren weiter gehoben werden. Dazu wird die TourismusRegion Wetterau GmbH auch an Tourismusmessen teilnehmen, wie etwas an der bevorstehenden Messe „Land und Genuss“

(26.2 bis 1.3

Messe Frankfurt). Darüber hinaus soll ein zentrales Informations- und Buchungssystem aufgebaut werden.

„Wir wollen die Altstädte, die Geschäfte, die Restaurants beleben und damit Arbeitsplätze schaffen, die touristische Wert-schöpfung in der Region erhöhen und gleichzeitig die Lebens-qualität und Attraktivität für die Menschen in der Wetterau kontinuierlich verbessern. Ein lohnenswertes Ziel.“, davon ist Landrat Arnold überzeugt.

Quelle: Wetteraukreis / Fachdienst Kundenservice und Kommunikation

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