Energiewechsel

Wetteraukreis: Landrat Arnold – Kreatives GBG-Aula Finanzierungsangebot

Pressemeldung vom 23. Juni 2015, 12:36 Uhr

So könnte der Gordische Knoten durchschlagen werden

Wetteraukreis (pdw). „Die Stadt Bad Vilbel kann den notwendigen Eigenanteil am Bau der von allen gewünschten Aula am Georg-Büchner-Gymnasium durch Verzicht auf die Rückübertragung der alten Dortelweiler Schule kompensieren“, diesen
kreativen Vorschlag unterbreitet Landrat Joachim Arnold den Verantwortlichen der Stadt.

„Die von Kreis und Stadt gewünschte Realisierung der Aula am Georg-Büchner-Gymnasium kann gemeinsam finanziert werden, ohne dass die Stadt den städtischen Haushalt, der noch nicht genehmigt ist, belasten muss“, kündigt Landrat Arnold an. Konkret schlägt er vor, dass die Stadt schon jetzt auf ihr Rückübertragungsrecht nach dem Hessischen Schulgesetz für die alte Schule im Stadtteil Dortelweil verzichtet. „Eine überschlägige Bewertung der alten Schule auf Grundlage der aktuellen Bewertung ergibt eine Vergleichbarkeit. So könnte Bad Vilbel durch einen jetzt erklärten Rückübertragungsverzicht nach einer irgendwann einmal erfolgten Aufgabe als Schulgebäude den notwendigen städtischen Zuschuss für die Aula ersatzweise erbringen.“ Dass der Vorschlag unabhängig davon ist, wie lange noch die alte Dortelweiler Schule für Unterrichtszwecke benötigt wird und ohne dass das zugunsten der Stadt eingetragene Erbbaurecht für die Schulturnhalle in diesen Deal einbezogen werden muss, macht ihn besonders attraktiv. „Ich sehe das als ein kreatives Finanzierungsangebot für die Stadt an, denn sie muss auf diesem Weg kein Geld in die Hand nehmen und braucht dafür keinen genehmigten Haushalt.“, ist Arnold von der Offerte überzeugt und ergänzt: „Ich möchte mit diesem Angebot ein deutliches Zeichen setzen. Alle können so gemeinsam, zielorientiert und flexibel die Realisierung der Aula voranbringen.“ Er ist sich sicher, dass es auch im Sinne der GBG-Schulgemeinde ist, wenn der Vorschlag angenommen würde. „Ich hoffe, dass insbesondere die Verantwortlichen in der Stadt für dieses Angebot ein offenes Ohr haben.“, ist Landrat Arnold überzeugt, dass die Offerte sich für alle Beteiligte als ein gangbarer Weg darstellt.

Quelle: Wetteraukreis

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