Energiewechsel

Wetteraukreis: Mit dem Klimaschutz kann jeder Einzelne etwas tun – Burggymnasiasten zu Gast im Friedberger Kreishaus

Pressemeldung vom 12. Oktober 2012, 10:08 Uhr

Wetteraukreis (pdw). Das Thema Klimaschutz wird derzeit in den 11. Klassen des Friedberger Burggymnasiums behandelt. Zu diesem Zweck besuchten unlängst Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums mit ihrer Lehrerin Britta Heine das Friedberger Kreishaus. Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel empfing die jungen Leute, um mit ihnen das Thema Klimaschutz zu diskutieren. Unterstützt wurde der Dezernent von Jens Dölling, dem Klimaschutzbeauftragten der Kreisverwaltung.

Was können wir tun, um unsere Umwelt zu schonen und den CO2-Ausstoß zu verringern, sodass auch künftige Generationen noch gute Perspektiven haben? Welchen Beitrag kann jeder Einzelne im Alltag heute leisten, etwa um Energie einzusparen? „Eine ganze Menge“, wie Erster Kreisbeigeordneter Betschel-Pflügel meint. Immerhin konnte in den kreiseigenen Gebäuden, vor allem in den Schulgebäuden, in den vergangenen 25 Jahren der Ausstoß des klimaschädlichen CO2 um mehr als 70 Prozent reduziert werden. Ursache dafür waren Investitionen in die Wärmedämmung der Gebäude, aber auch die vermehrte Nutzung von Holz als klimaneutralem Energieträger.

Die bauliche Situation in den Schulen spielt eine große Rolle, wenn es um Fragen der Energieeffizienz geht. Das Burggymnasium hat den höchsten Energieverbrauch pro Quadratmeter, was zu guten Teilen an der baulichen Situation in den denkmalgeschützten Häusern liegt. Aber auch individuelles Verhalten, etwa falsches Lüften, gekippte Fenster bei voller Heizleistung oder offen stehende Türen können die Energiebilanz verschlechtern. Einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes leistet auch die dezentrale Energieerzeugung, etwa durch Photovoltaik, wie sie auf dem Dach des Friedberger Kreishauses montiert wurde.

Quelle: Wetteraukreis / Kommunikation und Gremienservice

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