Energiewechsel

Wetteraukreis: Sieben weitere Ganztagesangebote an Wetterauer Schulen

Pressemeldung vom 21. August 2009, 13:36 Uhr

Betschel-Pflügel: Alle interessierten Schulen sol-len in absehbarer Zeit gefördert werden

Wetteraukreis. Sieben weitere Schulen im Wetteraukreis sind in das Landesprogramm „Ganztagesangebot nach Maß“ aufgenommen worden. Nach Angaben von Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel erhöht sich damit die Gesamtzahl der Wetterauer Schulen auf 31. „Aktuell erarbeiten wir eine Prioritätenlisten für die kommenden drei Jahre, verbunden mit der Erwartung, dass alle Schulen, die entsprechende Konzepte vorgelegt haben, in diesem Zeitraum aufgenommen werden“, so der Schuldezernent.

Betschel-Pflügel ergänzt eine unvollständige Pressemitteilung des Hessischen Justizministers Jörg-Uwe Hahn, der die Aufnahme der sieben weiteren Schulen zwar verkünden wollte, aber nicht über die Einzelheiten informiert war: „Im Rahmen der Landesförderung erhalten diese Schulen zur Umsetzung ihrer Ganztagesangebote je nach Schulform und Schülerzahl Ressourcen in Höhe von 0,5 bis 1,5 Lehrerstellen. Dabei kann zwischen Personaleinsatz oder dem entsprechendem finanziellen Gegenwert gewählt werden. Eine halbe Stelle entspricht dabei 23.000 Euro pro Jahr. Demnach erhalten die Augustinerschule und die Henry-Benrath-Schule in Friedberg, das Weidiggymnasium Butzbach und das Georg-Büchner-Gymnasium in Bad Vilbel einen Betrag in Höhe von 69.000 Euro, während die Gudrun-Pausewang-Schule in Nidda und die Wölfersheimer Singbergschule jeweils 46.000 Euro erhalten. Die Stadtschule Butzbach wird mit einer Zuwendung von 23.000 Euro bedacht. Zusätzlich unterstützt der Wetteraukreis alle Ganztagesangebote entsprechend eigener Richtlinien mit Zuschüssen zwischen 8.000 und 28.000 Euro.

„Mit diesen Zuwendungen sind derzeit 31 Schulen im Wetteraukreis in der Lage Ganztagesangebote an drei Tagen pro Woche bis mindestens 14:30 Uhr vorzuhalten. Dies ist für immer mehr Familien und Alleinerziehende auch dringend erforderlich. Daher werde ich drauf drängen, dass alle Schulen, die noch nicht über Ganztagesangebote verfügen, aber Konzepte erstellt haben, im vorgesehenen Planungszeitraum von drei Jahren zum Zuge kommen“, so Betschel-Pflügel. Der Dezernent betont allerdings auch, dass alle diese Bemühungen nur eine Vorstufe zu einer Ganztagesschulen im eigentlichen Sinn, das heißt an fünf Tagen bis mindestens 16:00 Uhr sein können.

Quelle: Stadt Wetteraukreis – Pressestelle

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