Energiewechsel

Wetteraukreis: Verbandsvorsteher Oswin Veith gibt Startschuss für das Großprojekt „Hochwasserschutzmaß-nahme Obere Nidda“

Pressemeldung vom 20. August 2009, 13:27 Uhr

Wetteraukreis. Der Erste Kreisbeigeordnete und Verbandsvorsteher des Wasserverbandes NIDDA, Oswin Veith, und dessen Geschäftsführer Stefan Gottbehüt unterzeichneten am Montag den Bauauftrag für das für die Niddaer Bevölkerung so wichtige Hochwasserschutzprojekt im Eichelbachtal.

Nach Durchführung einer europaweiten Ausschreibung für die nun rund neun Millionen Euro teure Maßnahme geht es nach mehr als drei Jahrzehnten städtischer Bemühungen nun endlich los und der Wasserverband NIDDA setzt das Maßnahmebündel im Bereich der Stadt Nidda um. Das Land Hessen unterstützt mit einer hohen Förderung diese Projekte an oberer und unterer NIDDA mit knapp sechs Millionen Euro.

Wie Verbandsvorsteher Veith erläuterte, wird von Seiten des Wasserverbandes mit einer Bauzeit von eineinhalb Jahren gerechnet.

Erste Erfolge im Kampf gegen das Hochwasser wurden zwar mit Errichtung der Niddatalsperre im Jahre 1970 und dem Rückhaltebecken in Ulfa im Jahre 1966 erreicht. Größere Ereignisse wie zum Beispiel die große Überflutung im Stadtgebiet im Jahre 1981 zeigten jedoch, dass dieser Schutz nicht ausreicht und die Herstellung des größeren Rückhaltebeckens im Eichelbachtal für ein 100-jährliches Hochwasserereignis erforderlich wurde.

Nach Angaben des Verbandsvorstehers Veith ist es Ziel der „Hochwasserschutzmaßnahme Obere Nidda“, mit einem abgestimmten Maßnahmenbündel die prinzipielle Möglichkeit des technischen Hochwasserschutzes, d. h. eine Abflussverminderung durch den Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens und die Erhöhung der Leistungsfähigkeit des Gewässers durch den Ausbau des Flutgrabens sowie den Bau eines Hochwasserschutzwalles in der Stadt Nidda, nahezu vollständig umzusetzen.

„Neben der sich bereits nahezu am Ende befindlichen „Hochwasserschutzmaßnahme Untere Wetter“ (Friedberg – Bruchenbrücken) hat der Wasserverband NIDDA mit dem Maßnahmenbündel an der Oberen Nidda nun ein weiteres Großprojekt in Sachen Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Nidda in der Umsetzung“, stellte Veith abschließend fest.
Quelle: Stadt Wetteraukreis – Pressestelle

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