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Wetteraukreis: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge – Landrat Joachim Arnold ruft zu Spenden auf

Pressemeldung vom 24. Oktober 2012, 12:58 Uhr

Wetteraukreis (pdw). Im Herbst dieses Jahres, in der Zeit vom 27.10. bis zum 25.11., werden wieder ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge um Spenden bitten. „Ich bitte Sie, die wertvolle Arbeit des Volksbundes, die für Frieden und Verständigung sorgt, zu unterstützen“, appelliert Landrat Joachim Arnold an die Wetterauer Bevölkerung.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge wurde nach dem Ersten Weltkrieg gegründet und kümmert sich unter dem Motto „Versöhnung zwischen den Völkern“ um den Erhalt von 2 Millionen Kriegsgräbern in 100 Ländern dieser Erde. Mithilfe von über 9.000 ehrenamtlichen Mitarbeitern leistet der Volksbund auch einen wichtigen Beitrag zur Bildungsarbeit. Vor allem für Jugendliche werden zahlreiche Workshops und Freizeiten organisiert.

Erst Anfang Juli waren 25 junge Leute aus acht europäischen Ländern für zwei Wochen in Butzbach-Bodenrod zu Besuch. Bei der gemeinsamen Arbeit auf der Kriegsgräbergedenkstätte in Nieder-Weisel sowie in Workshops zu historischen Themen setzten sich die Jugendlichen mit der Vergangenheit auseinander. Die Arbeit helfe zu verstehen, was Krieg wirklich bedeutet, erzählt Sophia, 21-jährige Germanistik-Studentin aus der Ukraine. Besonders das junge Alter der Gefallenen, das vielfach kaum über dem der Teilnehmer liegt, sei beklemmend.

„Genau das ist einer der wichtigen Beiträge, die der Volksbund leistet“, erklärt Landrat Arnold: „Insbesondere junge Menschen an den Schrecken des Krieges zu erinnern und die Notwendigkeit zu verdeutlichen, für den Frieden einzutreten.“ In dieser intensiven Zeit, die die Jugendlichen miteinander verbringen, werden Vorurteile abgebaut und somit ein Beitrag zur Völkerverständigung geleistet. „Da staatliche Zuschüsse nicht ausreichen, um die Arbeit des Volksbundes zu ermöglichen, ist dieser auf Spenden angewiesen. Ich würde mich daher freuen, wenn möglichst viele Menschen die wichtige Arbeit des Volksbundes durch ihren finanziellen Beitrag unterstützen würden“, so Landrat Arnold.

Quelle: Wetteraukreis / Kommunikation und Gremienservice

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