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Wetteraukreis: Wetterau wächst durch Zuwanderung – eine der beliebtesten Wohnregionen Hessens

Pressemeldung vom 26. Februar 2015, 14:45 Uhr

Wetteraukreis (pdw). Die Wetterau bleibt eine der beliebtesten Wohnregionen Hessens. Der Anstieg der Wohnbevölkerung in der Wetterau hat sich auch im ersten Halbjahr 2014 fortgesetzt. Die jetzt von Landrat Joachim Arnold vorgelegte Bevölkerungsstatistik, Stichtag 30. Juni 2014, macht allerdings auch deutlich, dass die Zunahme der Bevölkerung ausschließlich auf sogenannte Wanderungsgewinne zurückzuführen ist.

Am 30. Juni 2014 lebten in der Wetterau exakt 296.101 Menschen, 145.418 Männer und 150.683 Frauen. Das waren 693 Menschen mehr als zum 31. Dezember 2013. Vergleicht man die Zahl der Geburten mit denen der Sterbefälle, so wird deutlich, dass die Zunahme der Bevölkerung ausschließlich auf Zuwanderung zurückzuführen ist. Im ersten Halbjahr 2014 haben in der Wetterau 1.087 Kinder, 559 Buben und 528 Mädchen das Licht der Welt erblickt. Verstorben sind 1.502 Menschen, 728 Männer, 747 Frauen. Das „natürliche Bevölkerungssaldo“ fällt mit 415 deutlich negativ auf. Demgegenüber sind 10.818 Menschen in die Wetterau zugezogen, 9.729 kehrten ihr den Rücken, ein Zuwanderungssaldo von 1.089.

Größte Stadt in der Wetterau bleibt Bad Vilbel mit sich vergrößerndem Abstand, 32.426 Menschen lebten in der Quellenstadt, das waren 406 Menschen mehr als im Jahr zuvor. Bad Nauheim, zweitgrößte Stadt in der Wetterau, bringt es auf 31.003 Einwohner (plus 124), gefolgt von der Kreisstadt Friedberg 27.723 (minus 35), Butzbach 24.514 (plus 130), Karben 21.758 (plus 42) und Büdingen 20.986 (minus 9). Dem prozentual höchsten Bevölkerungszuwachs konnten nach Bad Vilbel 1,3 Prozent, Wölfersheim 1,0 Prozent, Limeshain 0,95 Prozent und Ortenberg 0,73 Prozent einfahren.

Die drei kleinsten Kommunen im Wetteraukreis sind nach wie vor: Glauburg 2.966 (minus 19), Hirzenhain 2.822 (minus 55) und Kefenrod 2.726 (minus 18). Die drei kleinsten Gemeinden gehören auch zu denen mit relativ großem Bevölkerungsrückgang, allem voran Hirzenhain mit minus 55 Einwohnern (minus 1,91 Prozent), Kefenrod 0,66 Prozent und Glauburg 0,64 Prozent.

Landrat Arnold: „Wir sind auf Zuwanderung angewiesen!“
Die Bevölkerungsentwicklung in der Wetterau lässt sich ohne weiteres auf viele andere Städte und Gemeinden in Deutschland übertragen. „Deutschland ist ein Land mit abnehmender Bevölkerung, die Zahl der Geburten liegt deutlich unter denen der Sterbefälle. Deshalb sind wir so dringend auf Zuwanderung angewiesen, nicht um irgendwelche statistischen Zahlen und Messwerte zu halten, sondern um die Wirtschafts- und Sozialsysteme zukunftsfähig zu machen“, so abschließend Landrat Arnold.

Quelle: Wetteraukreis / Fachdienst Kundenservice und Kommunikation

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