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Wetteraukreis: Wetteraukreis überspringt Grenze – erstmals mehr als 300.000 Einwohner

Pressemeldung vom 31. August 2016, 13:18 Uhr

Zum 31. Dezember 2015 hatte der Wetteraukreis exakt 301.931 Einwohnerinnen und Einwohner. Das waren 4.562 mehr als im Jahr zuvor. Wie Landrat Joachim Arnold in einer Presseerklärung mitteilte, beruht die Zunahme ausschließlich auf sogenannte Wanderungsgewinne. Das heißt, es sind deutlich mehr Menschen in die Wetterau gezogen als ihr den Rücken gekehrt haben.

Die hohen Wanderungsgewinne sind für Landrat Joachim Arnold ein Beleg dafür, dass die Wetterau einer der beliebtesten Wohnregionen Hessens ist und das unabhängig von den hohen Flüchtlingszahlen des vergangenen Jahres.

Entscheidend für die Zunahme der Bevölkerung in der Wetterau ist das sogenannte Wanderungssaldo, also der Unterschied zwischen Zu- und Fortzügen. Während genau 21.098 Menschen die Wetterau verlassen haben, sind 26.435 Menschen neu in die Wetterau gekommen. Das Wanderungssaldo von 5.337 liegt damit deutlich höher als in den Vorjahren.

Attraktive Wetterau

„Wir haben im vergangenen Jahr rund 2.400 Flüchtlinge in der Wetterau aufgenommen. Das bedeutet, dass mehr als die Hälfte des Wanderungsgewinns nicht auf Flüchtlinge zurückzuführen ist, sondern vor allem auf die Attraktivität der Wetterau als Wohnort „, interpretiert Landrat Joachim Arnold die aktuellen Zahlen.

In 23 von 25 Wetterauer Kommunen hat die Bevölkerung zugenommen. Eine Abnahme gab es nur in Kefenrod (minus 20) und Ober-Mörlen (minus 55). Die größte Zunahme gab es in Kommunen, in denen es auch Einrichtungen für Flüchtlinge gibt, nämlich in Büdingen (plus 724), Butzbach (plus 657), Bad Nauheim (plus 612), Nidda (plus 451) und Bad Vilbel (plus 436).

Größte Stadt in der Wetterau bleibt Bad Vilbel mit mittlerweile 33.020 Einwohnern vor Bad Nauheim mit 31.630 und der Kreisstadt Friedberg mit 28.156 (plus 297). Mehr als 20.000 Einwohner haben noch die Städte Butzbach (25.557), Karben (22.163) und Büdingen (21.785).

Quelle: Wetteraukreis / Fachdienst Kundenservice und Kommunikation

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