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Wetteraukreis: Zusätzliche Mittel für Schuldnerberatung

Pressemeldung vom 27. September 2016, 16:04 Uhr

Jeweils rund 22.500 Euro erhalten vier Anbieter von Schuldnerberatung in der Wetterau, um zusätzliche Angebote für Menschen zu machen, die eine Insolvenzberatung benötigen.

Es sind sogenannte kommunalisierte Landesmittel, die der Wetteraukreis als Zuwendungsgeber für zusätzliche soziale Leistungen vergeben kann. „Wir wollen mit diesen 90.000 Euro, die zur Verfügung stehen, vier Anbieter von Insolvenzberatung zusätzlich fördern und damit insgesamt mehr als 1.000 Fachleistungsstunden für Ratsuchende finanzieren“, sagten Landrat Joachim Arnold und Sozialdezernent Helmut Betschel bei der Vertragsunterzeichnung.

Neben ADN (Alternatives Dienstleistungs-Netzwerk) und FAB (Frauen Arbeit Bildung), die die Pflichtaufgabe der Schuldnerberatung im Wetteraukreis leisten, profitieren von den kommunalisierten Landesmitteln auch Caritas und Diakonie.

Anspruch auf eine Schuldnerberatung haben Menschen, die Arbeitslosengeld II beziehen oder unter bestimmten Voraussetzungen auch Sozialhilfeempfänger.

Zu den Aufgaben der vier Organisationen gehört die Erfassung der Gesamtverbindlichkeiten, die Erstellung einer Einnahmen- und Ausgabenübersicht, die Beratung in Sachen Pfändungsschutz, der Erhalt des Girokontos, die Stärkung des Selbsthilfepotentials und anderes mehr.

Die vier Organisationen sind für bestimmte Kommunen im Wetteraukreis zuständig:

Caritas ist zuständig für Friedberg, Rosbach, Wöllstadt und Niddatal.

Telefon 06031/4488

Das Diakonische Werk Wetterau ist zuständig für die Städte und Gemeinden Nidda, Ranstadt, Florstadt, Altenstadt und Echzell.

Telefon 06043/80190

ADN ist zuständig für Bad Nauheim, Butzbach, Münzenberg, Ober-Mörlen, Reichelsheim, Rockenberg und Wölfersheim sowie bis auf weiteres auch für Bad Vilbel und Karben.

Telefon 06032/347987

Frauen Arbeit Bildung ist zuständig für Büdingen, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain und Ortenberg. Telefon 06031/6937190

Landrat Joachim Arnold und Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel hoffen, dass mit den zusätzlichen Fachleistungsstunden für die Schuldnerberatung der hohe Bedarf in der Wetterau gedeckt werden kann. „Der Bedarf ist steigend. Mit diesen zusätzlichen Mitteln reagieren wir darauf“, so Arnold und Betschel.

Quelle: Wetteraukreis / Fachdienst Kundenservice und Kommunikation

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