Energiewechsel

Wetzlar/Dillenburg: Antrittsbesuch des Wirtschaftsdezernenten Wolfram Dette bei der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar

Pressemeldung vom 31. August 2016, 14:40 Uhr

Der neue Wirtschaftsdezernent des Lahn-Dill-Kreises, Wolfram Dette, sprach mit Angelika Berbuir, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar, über die aktuelle Arbeitsmarktsituation.

Die Arbeitslosigkeit im Lahn-Dill-Kreis entwickelt sich unterschiedlich; die Arbeitslosenquote im ehemaligen Dillkreis liegt bei 4,5 Prozent, im Altkreis Wetzlar bei 6,3 Prozent (Stand August 2016). Angelika Berbuir erläutert, dass diese Zahlen nur bedingt die wirtschaftliche Entwicklung der Kommunen widerspiegeln. Durch die hohen Pendlerverflechtungen Mittelhessens bis ins Rhein-Main-Gebiet hänge das Ergebnis insbesondere für kleinere Gebietskörperschaften oft von Zufälligkeiten ab. Dort hätten die meisten Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz außerhalb des Wohnortes – bei eintretender Arbeitslosigkeit würden sie dann allerdings bei ihrer Wohngemeinde als Erwerbslose registriert. Auch unterschiedliche Entwicklungen der Wohnbevölkerung, insbesondere Zu- und Wegzüge, führten bei kleineren Gemeinden zu überproportionalen Ausschlägen.

Die Betreuung und Vermittlung von Flüchtlingen liegt, solange das Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist, in der Zuständigkeit der Agentur für Arbeit. Mit der Asylanerkennung wechselt die Zuständigkeit zum kommunalen Jobcenter. Die Arbeitsagentur betreut 592 Flüchtlinge (Stand: 15. August2 2016) und bietet verschiedene Maßnahme-Angebote zur Arbeitsintegration an. Angelika Berbuirs Wunsch dabei ist, dass sich noch mehr Unternehmen für die Aufnahme von Flüchtlingen öffnen, denn auch sie sind die Fachkräfte von morgen.

Auffällig ist in diesem Zusammenhang auch die die sinkende Zahl an Ausbildungsplätzen. Dies begründet Angelika Berbuir zum einen mit der Zunahme der Dualen Studiengänge und zum anderen mit dem Ausbildungsplatzabbau in größeren Betrieben. Dadurch wird das Angebot von Ausbildungsplätzen deutlich verknappt. Wolfram Dette nimmt die Gesprächsergebnisse mit in die folgenden Diskussionen mit Kammern und Wirtschaft.

„Bereits in seiner Zeit als Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar hat Wolfram Dette eine zukunftsweisende Standortpolitik betrieben. Durch sein weitsichtiges Wirken hat er dazu beigetragen, dass viele Arbeitsplätze an Lahn und Dill geschaffen und gesichert wurden. Umso mehr freue ich mich – mit ihm als Dezernenten – die enge und gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Lahn-Dill-Kreises erfolgreich fortsetzen zu können“, so Angelika Berbuir.

Quelle: Wetzlar/Dillenburg

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