Energiewechsel

Wetzlar/Dillenburg: Eiswarnung für die Aartalsperre

Pressemeldung vom 6. Dezember 2016, 14:56 Uhr

Der Erste Kreisbeigeordnete Heinz Schreiber warnt ausdrücklich vor dem Betreten der Eisflächen der Aartalsperre. Die durch die kalte Witterung der letzten Tage entstandene Eisschicht ist nicht tragfähig. Wer trotz des bestehenden Verbotes die zugefrorene Fläche betritt, begibt sich in akute Lebensgefahr. Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die bestehenden Gefahren aufmerksam zu machen.

Eisfläche ist nicht tragfähig! Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre ist davon auszugehen, dass auch in diesem Winter die gefrorenen Flächen der Aartalsperre Anziehungspunkt für zahlreiche Spaziergänger und Schlittschuhbegeisterte werden können. Die für eine Freizeitnutzung der Eisflächen notwendigen Mindesteisstärken sind jedoch nicht gegeben. Ursache hierfür sind warme Strömungen innerhalb des Gewässers und die sich durch den Talsperrenbetrieb ständig ändernden Wasserstände. Daher kann auch bei weiter anhaltenden Minustemperaturen nicht von einer tragfähigen Eisschicht auf der Aartalsperre ausgegangen werden.

Hohlräume unter der Eisfläche sind eine zusätzliche Gefahr Durch den Talsperrenbetrieb können sich darüber hinaus von oben nicht erkennbare Hohlräume unter der Eisfläche bilden, die im Falle eines Einbruchs kaum eine Überlebenschance bieten. Auch in den vermeintlich ufernahen Regionen führt ein Einbrechen in das Eis zu einem extrem schnellen Auskühlen des Körpers – mit der Folge, dass der Betroffene innerhalb kürzester Zeit bewegungsunfähig wird und ein Ertrinken droht.

Bei dieser Gefährdungslage können die Eisflächen der Aartalsperre nicht freigegeben werden. Heinz Schreiber bittet insbesondere die Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen ein Vorbild zu sein und die Eisflächen nicht zu betreten.

Quelle: Wetzlar/Dillenburg

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