Energiewechsel

Wetzlar/Dillenburg: Stipendien im Gesamtwert von 610 Mio. Euro bei myStipendium

Pressemeldung vom 2. August 2016, 14:24 Uhr

Die Stipendienplattform myStipendium.de ist mit mehr als 2.300 erfassten Stipendienprogrammen (Gesamtwert: 610 Mio. Euro) die mit Abstand größte Stipendienplattform Deutschlands.

www.myStipendium.de ist die erste und einzige Stipendienplattform Deutschlands, die per Matching-Verfahren(*) funktioniert. Dazu legen Abiturienten und Studierende ihr individuelles Profil an und erhalten vollautomatisch und in Echtzeit eine Trefferliste der Stipendien, die wirklich zum eigenen Lebenslauf passen. Möglich gemacht wird dies durch einen detaillierten Abgleich des Nutzer-Profils mit den hinterlegten – und mittlerweile mehr als 2.300 – Stipendienprofilen. „Ein Durchschnittliches Profil erhält bei uns ca. 15-20 Stipendienvorschläge“ erklärt Dr. Mira Maier, Gründerin und Geschäftsführerin von myStipendium, einem Projekt der gemeinnützigen Initiative für transparente Studienförderung. Der Service ist vollkommen kostenlos.

Für die Bekanntmachung von myStipendium setzen sich mittlerweile mehr als 5.000 Unterstützer an 95 % der deutschen Hochschulen ein, darunter Studienberater, Hochschulpräsidenten, Dekane und Studierendenvertretungen. Mithilfe dieser Unterstützung hilft myStipendium jeden Monat mehr als 160.000 Studentinnen und Studenten bei der Stipendiensuche. „Unser Ziel ist noch lange nicht erreicht“, stellt Mira Maier die Arbeit ihrer Organisation klar. „Unsere Vision ist es, dass in Deutschland eine Stipendienkultur entsteht. Stipendien sollen kein Privileg der Elite sein, sondern eine Option für die Masse“. myStipendium hat insgesamt 6 nationale Auszeichnungen erhalten, u. a. als Ausgewählter Ort im Land der Ideen und als Hochschulperle des Jahres durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Die Plattform ist StartSocial Stipendiat und im Netzwerk „die Verantwortlichen“ der Robert Bosch-Stiftung und ging jüngst als Gewinner der „Google Impact Challenge 2016“ hervor.

„In Deutschland ist immer noch der Glaube weit verbreitet, Stipendien seien nur für Hochbegabte, die zugleich wahnsinnig engagiert und sehr bedürftig sind“, sagt Maier. Aus diesem Grund informieren sich die allerwenigsten über Stipendien. Wenn denn eine Bewerbung erfolgt, dann in der Regel bei einem der Begabtenförderungswerke. 92 % der Studierenden, die sich überhaupt um ein Stipendium bewerben, bewerben sich bei nur 0,8 % der Stiftungen. (Quelle: Allensbach 2010). So werden bestehende Stipendienangebote nur unzureichend ausgeschöpft. Schätzungen besagen sogar, dass jede fünfte Stiftung ihre Gelder nicht vergeben kann, da keine passenden Stipendiaten gefunden werden. Ursache hierfür ist, dass die große Zahl der kleineren Stiftungen weitgehend unbekannt ist. Die Initiatoren von myStipendium.de wollen die Stipendienlandschaft transparenter gestalten und insbesondere auf die zahlreichen Stipendien aufmerksam machen, die nicht nach Leistungsmerkmalen vergeben werden.

Kontakt: Diana Lipstein, Leiterin myStipendium.de, ItS Initiative für transparente Studienförderung gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt), Rheinsberger Str. 17, 10115 Berlin, Tel.: +49(0)30 58908105, E-Mail: diana.lipstein@myStipendium.de; Internet: www.myStipendium.de

(*) Matching bezeichnet in der Statistik Methoden, mit denen ähnliche Beobachtungen in zwei oder mehr Datensätzen verbunden werden. Mit Matching-Methoden werden anhand gemeinsamer Merkmale den Beobachtungen aus einem Datensatz eine oder mehrere ähnliche Beobachtungen aus den anderen Datensätzen zugeordnet. Damit wird eine gemeinsame Analyse der Daten möglich, obwohl es vermutlich keinen Fall gibt, der in beiden Datensätzen tatsächlich vorkommt (Quelle: Wikipedia)

Quelle: Wetzlar/Dillenburg

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