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Wetzlar/Dillenburg: Zahl der Einsatzkräfte in den Freiwilligen Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis weiter rückläufig – Zahl der Notfalleinsätze erneut gestiegen

Pressemeldung vom 8. April 2015, 14:24 Uhr

Der Erste Kreisbeigeordnete Heinz Schreiber stellt den Jahresbericht 2014 der Abteilung Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung der Öffentlichkeit vor.

Das in dem Bericht enthaltene Zahlenmaterial dokumentiert die in den Freiwilligen Feuerwehren sowie im Rettungsdienst im Kreisgebiet erbrachten Leistungen und beschreibt gleichzeitig das Arbeitsaufkommen der Fachabteilung.

In den 140 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet sind 3.463 Frauen und Männern und damit 84 weniger wie im Vorjahr aktiv. In den 124 Jugendfeuerwehren ist ein Rückgang der Mitgliederzahlen um 33 Personen auf nunmehr 1.425 Jungen und Mädchen festzustellen. Heinz Schreiber ist besorgt, dass mittelfristig die Einsatzbereitschaft der Wehren gefährdet ist: "Innovative Konzepte zur Nachwuchsgewinnung und zum Erhalt der Freiwilligen Feuerwehren sind gefordert und zum Teil schon gestartet (z. B. Werbung auf Bussen)."

Trotz wenig spektakulärer Einsätze mussten die 140 Freiwilligen Feuerwehren im Kreisgebiet zu 437 Bränden und 900 Fällen technischer Hilfeleistung verschiedenster Art ausrücken. Hierbei konnten 10 Personen bei Brandeinsätzen und 96 Personen bei technischen Hilfeleistungen gerettet werden.

Im Rahmen der Ausbildung der Feuerwehrkräfte auf Kreisebene wurden 1.592 Frauen und Männer in 75 Lehrgängen und Seminaren geschult. Hierbei wurden insgesamt 34.168 Teilnehmerstunden abgeleistet.

Von den Bediensteten der Zentralen Leitstelle waren neben den Feuerwehreinsätzen 36.472 Rettungsdiensteinsätze – vom Krankentransport bis zum Notfalleinsatz mit Notarzt – zu bearbeiten. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Notfalleinsätze mit einem Anstieg um 625 auf 24.341 einen neuen Höchststand in 2014 erreicht hat.

26.731 Personen suchten in 2014 Rat und Hilfe über den ärztlichen Notrufmittelpunkt des Arzt-Notruf-Systems (ANR). Bekanntlich musste dieser Dienst zum Jahresende eingestellt werden.

Erster Kreisbeigeordneter Heinz Schreiber: "Die Daten des Jahresberichtes 2014 sind erneut ein Indiz dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger des Lahn-Dill-Kreises bei Feuer, Unfall oder Notfall unter der Telefonnummer "112" jederzeit schnelle und qualifizierte Hilfe erhalten." Er bedankt sich an dieser Stelle bei allen Beteiligten für ihren Einsatz.

Quelle: Wetzlar/Dillenburg

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